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Das private Blog von Robert Riebisch

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miniblog in 2020

Eingetragen: 04.04.2020 23:03 · Aktualisiert: 14.04.2020 22:02

Bereits in meinem Eintrag Umgezogen 2020 (Uberspace) angedeutet, kommt hier eine Zusammenfassung, was miniblog in 2020 und im Vergleich zum Original-miniblog (Wayback Machine-Mirror) bietet. Ich konzentriere mich dabei auf die wesentlichen Änderungen.

In den Jahren 2013/2014

  • Unterstützung für Markdown-Syntax, um Einträge einfacher und damit schneller erfassen zu können.
  • Umstellung des Zeichensatzes von ISO-8859-1 auf UTF-8 als Vorbereitung auf Mehrsprachigkeit.
  • Um Interessierte auf dem Laufenden zu halten, wird ein RSS-Feed angeboten.
  • Bestehende Einträge können, wenn gewünscht, "unbemerkt" bearbeitet werden (sog. "minor edit"), d. h., der Zeitstempel des Eintrages, der dem Besucher auf der Webseite und im RSS-Feed präsentiert wird, ändert sich dabei nicht. Möchte man jedoch erreichen, dass u. a. Feed-Abonnenten darüber informiert werden, wenn sich ein Eintrag geändert hat, weil man z. B. etwas ergänzt oder korrigiert habe, kann man ein sog. "normal edit" durchführen.
  • "Besondere Einträge": Sie werden (fast) wie normale Einträge erstellt, aber einem Besucher beim normalen Blättern sowie im RSS-Feed nicht angezeigt. Solche Einträge lassen sich z. B. für ein Impressum verwenden.
  • Der Name des Blogs und ein kurzer Slogan lassen sich bequem in der miniblog-Verwaltung einstellen.

In 2020

  • Umstellung auf PHP7. (Dabei ging es hauptsächlich um die MySQL-Datenbankabfragen.)
  • Vollständige Lokalisierung (i18n) für Deutsch und Englisch in externen Sprachdateien.
  • Öffnet ein Besucher einen einzelnen Eintrag, wird im Titel des Browser-Tabs zusätzlich zum Blog-Name auch der Titel des Eintrags angezeigt. Das ist insbesondere beim Bookmarken hilfreich.
  • Die Anzahl der Einträge im RSS-Feed lässt sich bequem in der miniblog-Verwaltung einstellen.
  • Überprüfung aller Datenbankabfragen und ggf. Anpassung dieser, um nur wirklich benötigte Daten abzurufen.
  • Auf dem neuen Reiter "Über" in der miniblog-Verwaltung kann man die Versionsnummern von miniblog, PHP und MySQL sowie den derzeitigen MySQL-Zeichensatz ablesen.

Screenshot der miniblog-Verwaltung

Screenshot der miniblog-Verwaltung (dt.)

Umgezogen 2020 (Uberspace)

Eingetragen: 03.04.2020 23:14 · Aktualisiert: 14.04.2020 22:56

Nein, ich bin nicht physisch umgezogen. Vielmehr habe ich meinen Webspace von Uberspace 6 auf Uberspace 7 umgezogen, denn (Zitat): Uberspace 6 basiert auf CentOS 6, welches ab Ende 2020 keine Updates mehr bekommt. Wir raten dir, bis dahin auf Uberspace 7 umzuziehen. Eine Anleitung zum Umzug findest Du hier: uberspace2uberspace

Uberspace - Hosted on asteroids

Bei der Gelegenheit stand ich vor der Frage, ob ich die betagte miniblog-Software, mit der meine Webseite läuft, "in Rente schicke" und mir eine Alternative (z. B. PmWiki, DokuWiki oder Serendipity) suche. Miniblog stammt nämlich noch aus der Zeit der PHP-Versionen 4.x/5.x, die inzwischen jedoch beide nicht mehr unterstützt werden und daher als unsicher gelten.

Mit PHP 7.x hingegen hagelte es beim miniblog Fehlermeldungen und es kam keine Anzeige zustande. Der Autor von miniblog ("spyka webmaster") ist nicht mehr greifbar, so dass ich letztendlich selbst angefangen habe, die Software an PHP 7.x anzupassen. Dabei habe ich dann gleich noch etliche Änderungen eingebaut, die ich sowieso schon lange mal vornehmen wollte. Aber dazu später mehr in einem separaten Eintrag. – Update 2020-04-14: miniblog in 2020

Benchmark Samsung FIT Plus 64 GB unter Windows XP

Eingetragen: 10.12.2019 13:16 · Aktualisiert: 17.12.2019 12:07

Update 2019-12-17: Screenshots für Windows 10 hinzugefügt


Nach langer Zeit mal wieder ein Geschwindigkeitstest. – Getestet habe ich den Samsung FIT Plus 64 GB (MUF-64AB/EU) (Amazon.de) erneut an der GMYLE USB 3.0 Dual Port Express Card meines 10 Jahre alten ThinkPad R500.

Da der Stick eine Kapazität von mehr als 32 GB, nämlich 64 GB, hat, liefert ihn Samsung ab Werk mit dem Dateisystem exFAT aus. Für Windows XP, selbst mit Service Pack 3, erst einmal ein Problem: Der Stick wird zwar vom System erkannt, es wird ihm jedoch kein Laufwerkbuchstabe zugeteilt. – Microsoft hatte 2008/2009 im Knowledgebase-Artikel Beschreibung des ExFAT-Dateisystemtreiber-Updatepakets ein Update für XP veröffentlicht, dass die exFAT-Unterstützung nachrüstete. Inzwischen ist die Datei für die 32-Bit-Variante von Windows XP dort jedoch nicht mehr verfügbar, weshalb ich sie hier zum Download anbiete: WindowsXP-KB955704-x86-DEU.exe

Hier nun die Ergebnisse:

ATTO Disk Benchmark 2.47 für Samsung FIT Plus 64 GB

CrystalDiskMark 3.0.3 x86 für Samsung FIT Plus 64 GB


Zum Vergleich die Ergebnisse für Windows 10 auf einem ThinkPad E570:

ATTO Disk Benchmark 2.47 für Samsung FIT Plus 64 GB

CrystalDiskMark 3.0.3 x86 für Samsung FIT Plus 64 GB

Kartenupdate für Navigation im Skoda Octavia III Combi (Typ 5E) mit Businesspaket Amundsen

Eingetragen: 30.11.2019 12:51

Die Kartenupdates für seinen Skoda erhält man kostenfrei auf der Webseite http://updateportal.skoda-auto.com/de-de/. Nach Eingabe der Fahrgestellnummer (VIN) (siehe z. B. im Fahrzeugschein) gelangt man zur Kartenauswahl.

Ich entschied mich für die Karte ECE 5 2020 (Deep Link):

Navigationskarte "ECE 5 2020"

Die weiteren Schritte werden auf der Webseite leider nicht so klar dargestellt, weshalb ich hier zusammenfasse, wie ich vorgegangen bin:

  1. SD-Speicherkarte (Kapazität 16 GB) aus Slot 2 im Handschuhfach entnehmen
  2. In Speicherkartenleser des PCs oder Laptops einstecken
  3. Mittels Drive Snapshot Sicherung der Speicherkarte vornehmen
  4. Schreibschutzschalter deaktivieren
  5. Auf der Karte den Ordner maps löschen (mehr enthielt meine Speicherkarte auch gar nicht)
  6. Aus der heruntergeladenen Datei STD2_1310_EU_DL2_201945.zip den Ordner maps auf die Karte kopieren
  7. Schreibschutzschalter aktivieren
  8. Speicherkarte wieder in Slot 2 einstecken

In den Einstellungen des Navigationssystems lässt sich nun die neue Kartenversion ablesen. – Das Formatieren der Speicherkarte, wie früher bei Skoda und teilweise noch in einigen Foren erwähnt, ist für das Update nicht notwendig bzw. macht sie ggf. sogar unbrauchbar!

Lösung: Windows 7 SP1 sucht ewig nach Updates

Eingetragen: 30.11.2019 10:17

Als ich gestern Windows 7 in eine virtuelle Maschine installiert habe, kam die anschließende Update-Suche auch nach ca. 1,5 Stunden zu keinem Ende.

Windows Update - Es wird nach Updates gesucht…

Mir fiel dann ein, dass mir das Problem von "früher" bekannt vorkommt. Google führt mich u. a. zu Update KB3102810 für Windows 7 verfügbar. Der dort verlinkte Microsoft-Artikel lässt sich zwar öffnen, aber die Download-Links führen ins Leere.

Wenn man mit Google nach KB3102810 bzw. KB3102810 x64 sucht, findet man aber glücklicherweise Links, die funktionieren:

Die Updates sind sprachunabhängig, können also z. B. auch unter einer englischsprachigen Windows-Version installiert werden.

Für Windows Server 2008 R2 SP1 gibt es ebenfalls Updates.

Dropbox-Synchronisierung unter Windows XP

Eingetragen: 26.11.2019 16:07

Im Juli 2019 habe ich mir "auf Verdacht" eine kostenlose Lizenz für GoodSync Personal V10 Pro gesichert, weil da irgendwo die Rede von "unterstützt Windows XP" war. Jetzt im November stelle ich fest, dass ich damit tatsächlich endlich wieder von Windows XP Zugriff auf meine Dateien bei Dropbox haben kann. ;-)

GoodSync - My Computer vs. Dropbox

Die Geschwindigkeit ist, zumindest beim Download vieler kleiner Dateien, nicht berauschend (teilweise nur 100-300 Kbyte/s), was aber vermutlich an meinem kostenlosen Dropbox-Konto liegt.

Der obige Deal ist inzwischen leider abgelaufen, aber es gibt im Rahmen des GoodSync Black Friday - Cyber Monday SALE noch bis zum 2. Dezember 2019 35 Prozent Rabatt.

Kleines Update: 14 von ca. 4.000 Dateien konnte GoodSync nicht auf meinen XP-Rechner herunterladen. Die Meldung lautete jedes Mal ERROR: Error copying file: Server says: path/restricted_content/ (status code 409) [path/restricted_content/]. Meldung + Dateiinhalt (Es handelte sich um verschiedene EXE-Dateien, wie z. B. psexec.exe oder tftpd32.exe) ergeben für mich, dass die Ursache wohl eher bei einer überempfindlichen Sicherheitsfunktion von Dropbox und nicht bei GoodSync liegt.

Umzug Windows XP auf SSD im ThinkPad R500

Eingetragen: 15.11.2019 14:24 · Aktualisiert: 10.12.2019 14:36

Update 2019-12-10: Beitrag um Hinweis auf Ruhezustand ergänzt


Als meine 250 GB große HGST Travelstar 5K500.B vorgestern den zweiten Tag hintereinander Geräusche von sich gab, die üblicherweise auf ein baldiges Ableben hindeuten, habe ich meine XP-Installation kurzerhand auf eine SSD umgezogen.

Sicherung durchführen

Die Sicherung der Travelstar habe ich unter Windows XP mit dem Programm Drive Snapshot von Tom Ehlert durchgeführt. Die Testversion ist dafür ausreichend, aber ich empfehle jedem die Vollversion für überschaubare 39 Euro zu erwerben und regelmäßig seine Daten zu sichern. – Drive Snapshot teilte mir zwar mit, dass einige Bereiche der Festplatte ungewöhnlich langsam zu lesen waren, aber ingesamt verlief der Sicherungsvorgang erfolgreich.

SSD einbauen

Die SSD aus meinem Beitrag SSD für mein ThinkPad R500 hatte ich glücklicherweise noch im Schrank zu liegen. Der Einbau ging wieder zügig von der Hand und dieses Mal habe ich auch den beigelegten Spacer verwendet, damit die SSD zusammen mit dem Einbaurahmen besser in den "Gummihalterungen" sitzt.

SSD vorbereiten

Um die Partitionierung der SSD aus meinem Beitrag Rückkehr zu Windows XP restlos zu entfernen, habe ich ein Linux Mint 19 "Tara" - MATE (64-bit) vom USB-Stick gebootet (Das funktioniert nur an den ThinkPad-eigenen USB-Anschlüssen, aber nicht mit der GMYLE USB 3.0 Dual Port Express Card.) und dort in der Terminal-Anwendung folgende Befehle ausgeführt.

Wichtig! Die korrekte Angabe für die Ausgabedatei (hier /dev/sda) ermittelt ihr mit dem fdisk-Befehl. Sonst überschreibt ihr womöglich den falschen Datenträger.

    sudo -i
    fdisk -l
    dd if=/dev/zero of=/dev/sda bs=2048 count=10000

SSDs sind bauartbedingt etwas "eigen", d. h., um maximale Performance und Lebensdauer zu erreichen, sollten die Partitionen an gewissen Grenzen ausgerichtet ("aligned") werden. (siehe Solid State Drives (SSD) unter Windows) Windows XP kennt aber aufgrund seines Alters keinen speziellen "SSD-Modus". Daher habe ich mit Rufus Version 3.8 den Windows-10-Installationsdatenträger Win10_1903_V1_German_x64.iso auf einen zweiten USB-Stick gebracht (Partitionsschema = MBR sowie Zielsystem = BIOS (bzw. UEFI-CSM), sonst bootet der Stick nicht auf dem R500) und von diesem gestartet.

Mit der Tastenkombination Shift+F10 kam ich vom Bildschirm "Windows Setup" aus auf die Kommandozeile und konnte dort sauber ausgerichtete Partitionen erstellen. – Nachfolgende Befehle legen auf dem 1. Datenträger eine Primäre Partition von 80 GB Größe und eine Erweiterte Partition mit einem Logischen Laufwerk mit dem restlichen Platz (ca. 160 GB) an.

    diskpart
    list disk
    select disk 0
    create partition primary size=80000
    active
    format fs=ntfs quick
    create partition extended
    create partition logical
    format fs=ntfs quick
    exit

Zur Sicherheit prüfe ich, ob auch Linux der Meinung ist, dass die Partitionen optimal ausgerichtet sind. Dazu boote ich erneut den Stick mit Linux Mint, öffne ein Terminal und gebe ein:

    sudo parted /dev/sda align-check optimal 1
    sudo parted /dev/sda align-check optimal 2

Parted meldet "1 aligned" und "2 aligned". Das passt. (Siehe Parted - ArchWiki, Partition Alignment – Thomas-Krenn-Wiki, Alignment › SSD › Archiv › Wiki › ubuntuusers.de)

Sicherung wiederherstellen

Von der Sicherungsfestplatte (angeschlossen an der GMYLE USB 3.0 Dual Port Express Card) habe ich dann snapshot64.exe gestartet und mit der Funktion "Restore Disk from File" die beiden SNA-Dateien auf die vorbereiteten Partitionen der SSD wiederhergestellt. – Bei der 80-GB-Partition musste ich zu Beginn einem "Resize filesystem" zustimmen und bei der 160-GB-Partition einem "Extend filesystem", da die Wiederherstellung (zumindest in ersterem Fall) sonst abbricht.

Die Wiederherstellung dauerte ca. 1 Stunde. Anschließend habe ich Windows 10 heruntergefahren, alle externen Datenträger abgestöpselt und Windows XP das erste Mal gebootet. – Was soll ich sagen? Es lief! – Ja, Windows wollte aufgrund der geänderten Hardware neu aktiviert werden, aber das klappt auch in 2019 noch problemlos über das Internet.

Nacharbeiten

Aus dem Artikel Performance Tuning of Windows XP on SSD-based Netbooks habe ich die Tipps:

  1. Disable System Restore,
  2. Disable Windows Prefetch und
  3. Disable disk defragmentation and background moving of frequently accessed files to the start of disk

angewendet.

Disable Updating of File Last Access Time war bei mir bereits richtig eingestellt. Evtl. habe ich das früher schon mal getan.

Zusätzlich habe ich in den Energieoptionen von Windows XP den Ruhezustand deaktiviert.

Fazit

Es hat eine ganze Weile gedauert, die richtige Kombination aus Bootmedium, USB-Anschluss, Partitionierungsparametern, Drive Snapshot-Variante und -Optionen, aber das Ergebnis war der Mühe wert. – Das mittlerweile 10 Jahre alte ThinkPad ist jetzt noch leiser und schneller.

Und auch künftig immer schön ans Backup denken...